Latzkleid von Lotte und Ludwig

Es ist schon eine Weile her, dass ich für die liebe Svenja von Lotte & Ludwig den Lieblingslatz Probe genäht habe. Die heiß geliebte Latzhose in pink passt schon lange nicht mehr… schaut euch nur mal diesen süßen kleinen Fratz an…

Etwas melancholisch bin ich heute – wie schnell die Zeit rum geht. Den Blogbeitrag zu den beiden Minimäusen findet ihr ☆ hier ☆

Heute fast eineinhalb Jahre später trägt nun die „Kleine“ das tolle Latzkleid. Die pinke Hose liegt in der Kiste und wartet darauf, dass das nächste Babymädchen von Freunden bald rein passt.

Obwohl es das gleiche Kleid ist, wirkt es jetzt so anders. Irgendwie nimmt es die Identität des Trägers an. Nun dieses Phänomen ist ja so an sich nichts Neues. Nur weil ich mir die gleichen Klamotten wie Heidi Klumm überstreife, werde ich nicht gleich zur sexy Übermom. Naaaaja…lieber wieder zurück zu den Kindern.

Die Träger habe ich bei dem Kleid mit einem kleinen Trick befestigt. Durch Taschenschnallen habe ich die Träger so gefädelt, dass eine Schlaufe entstanden ist. In diese habe ich dann die Druckknöpfe gestanzt. So kann mein Mädchen sich ganz selbstständig an und ausziehen.

Paspeln machen immer eine gute Figur und werten nicht nur Kissen und Trachten, sondern auch sonstige Kleidungsstücke enorm auf. Kennt ihr schon meine Videoanleitung zum Thema Paspel einnähen mit der Overlock? Bei Interesse – hier geht’s zum Video.

☆ TASCHEN☆

Sind gaaaanz wichtige Details. Als Jäger und Sammler verlorener Schätze kann man nie genug Taschen haben. Ganz zur Freude von Mami, wenn Abends der halbe Sandkasten im Kinderzimmer liegt oder eine Schneckenparade hervorgezaubert wird. Juhuuuuu….

Beim Rückenteil habe ich mal wieder etwas voreilig zugeschnitten. Wenn man den „Lieblingslatz“ als Kleid näht braucht man ja eigentlich keine Teilung, wie bei der Hose, sondern kann es im Stoffbruch zuschneiden. Wenn man aber wie ich unbedingt sein Muster auseinander nehmen will, schneidet man eben zwei Teile zu. Grrrrr…. etwas ärgerlich.

Aber sehr süß finde ich das Latzkleid trotzdem. Ich habe neulich noch richtige Latzhosen Schnallen gekauft, damit noch eine in der nächsten Größe entstehen kann. Ich denke 110 oder sogar 116 mal schaue und die Große mal messen.

Herzlichst Alex

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Stoff: Elastischer Jeansstoff von Swafing

Schnitt: Lieblingslatz von Lotte und Ludwig

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Besucht mich doch auch mal auf Instagram oder im Atelier zu einem Nähkurs.

Termine findet ihr, wenn ihr direkt auf Nähschule klickt oder auf diesen Link.

Nächste Termine:

• Kindernähkurs

• Hoodie Nähkurs

• Adventskalender nähen

• Anfängernähkurs

Nähen für Anfänger

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Was braucht man um nähen lernen zu können? Hm… Geduld, mit der Schere sollte man nicht ganz unbedarft sein und den Willen was neues zu lernen.

Das Gespür für Stoffe wächst mit jedem neuen Projekt. Und das Wissen Drumherum? Was ist ein Schnittmuster? Was bedeutet Nahtzugabe oder im Bruch zuschneiden? Und um Himmels Willen wie kann ich meine Nähmaschine verriegeln  und absteppen!? -Ein bisschen Vokabular muss man schon pauken.

Die „richtige“ Nähmaschine

Eine mechanische Maschine war bisher das gängige Modell für Nähanfänger, weil die Computergesteuerten einfach teurer sind. Als Nähanfänger kaufen sich die meisten eine sehr günstige Maschine „ich weiß ja noch gar nicht, ob ich dabei bleibe“. Aber bitte bitte spart nicht zu sehr an der Maschine. Denn funktioniert sie einfach nicht gut und ihr müsst andauernd neu einfädeln und auftrennen, dann werdet ihr nie Spaß an diesem wunderschönen Hobby finden. Beim Nähpark Diermeier zum Beispiel könnt ihr Maschinen 60 Tage testen.

Wichtig bei einer mechanischen Maschine ist:

  • Stichlänge und Stichbreite lassen sich an getrennten Rädchen einstellen
  • Elastische und nicht Elastische Stichauswahl

beachtet man beim Kauf diese beiden Kriterien, kommt man mit dieser Maschine gut zurecht und kann vielfältig, mit vielen verschiedenen Stoffen arbeiten.

Die computergesteuerten Maschinen bahnen sich immer mehr ihren Weg auch zu den Nähanfängern durch. Ihr großer Vorteil für Anfänger und auch für Kinder ist, dass man die Geschwindigkeit manuell einstellen kann.

Dass heißt trotz Vollgas auf dem Fußpedal näht die Maschine im Schneckentempo und trete ich nur einmal kurz auf das Pedal macht sie auch nur einen Stich und rattert nicht gleich 10 Stiche vorwärts.

Hier gibt es nun massig unterschiede wie viele Stiche eine Computergesteuerte Maschine hat. Wie viele braucht man denn?

Wichtig – auch hier wieder die elastischen und nicht elastische Stiche sind wirklich wichtig, eine Knopflochautomatik ist praktisch und bringen die meisten Computergesteuerten mit.

Zusätzliche Funktionen können sein:

  • manueller Nähfußdruck -> erleichtert und verschönert das Nähen von elastischen Stoffen, praktische Sache!
  • automatischer Fadenabschneider -> zieht den Oberfaden auf die Unterseite des Stoffes und schneidet ihn ab, auch sehr praktisch!
  • Zierstiche und Alphabet, Zierstiche sind eine schöne Möglichkeit um Saumabschlüsse oder Taschen zu verschönern
  • vernähen auf der Stelle, praktisch bei Applikationen
  • verschiedene Nähfüße, wichtige kleine Helferlein an der Maschine, verlangen einen eigenen Blogbeitrag 😉
  • Spiegeln von Stichen, Memory Funktion, Schnicki Schnacki benutze ich selten.

Nähprojekte im Anfängerkurs sind bei mir und auch für euch zu Hause vielleicht eine Hilfe:

  • Nähmaschinen Einleitung und Praktisches Üben mit verschiedenen Techniken, Nadelkissen nähen
  • Applikationen auf Stoff, Utensilo nähen, Schnittmuster Einleitung
  • Wendetasche mit Gurtband Henkeln
  • Kissen mit Reißverschluss
  • Jersey für Einsteiger, Applizieren auf Jersey, Mütze/Beanie nähen
  • Kuschelhose nähen für groß oder klein

Mit diesen sechs Projekten starten Anfänger gut in ihre Karriere als eigener Designer.

Seid mutig, wild und frei. Fangt an und werdet euer eigener Designer an der Nähmaschine.

Eure Alex

 

 

Plauderei aus dem Nähkästchen

Immer wieder werde ich gefragt, was man sich als Anfänger denn so alles anschaffen sollte.

Zur absoluten Grundausstattung gehören in jedem Fall folgende Dinge:

Mit einem Klick auf das Bild gelangst du über einen Affiliate Link direkt zur Produktbeschreibung auf Amazon.

 


  1. Schneiderschere und Stickschere

Ich habe verschiedene Scheren für Stoff, Filz und Snappap:

Die Schneiderschere von Prym mag ich sehr gerne. Sie ist meine neueste Schere.

Die Fiskars Schere habe ich schon sehr lange. Sie schneidet immer noch super gut. Aktuell benutze ich sie für Filz.

 

 

Die stylische Schere von Prym Love nutze ich für Snappap. Sie schneidet aber genauso gut Stoffe.

 

 

 

Die Kleine Stickschere von Victorinox nutze ich als Fadenschere und bin total begeistert, dass sie immer noch so scharf ist.

 

 


2. Papierschere und Kleber/Tesafilm für Schnittmuster

Es gibt nichts schlimmeres, als Schnittmusterbögen mit einer ungeeigneten Schere zuschneiden zu müssen!

Die Victorinox Bastelschere ist absolut empfehlenswert.

 

Ich klebe die einzelnen Papiere der Schnittmusterbögen meistens mit Tesa zusammen, das ist nicht so ein gefummel.

 

 

 

 


 

3. Maßband, Handmaß und Nahtauftrenner

Das Maßband ist besonders wichtig. Vor allem um Rundungen und Körpermaße genau messen zu können. Die Prym Love Serie finde ich einfach bezaubernd süß.

 

 

Ein Handmaß liegt besser an Geraden und 90 Grad Winkel lassen sich damit besser aufzeichnen, als mit dem Maßband.

 

 

In der Regel ist bei neuen Maschinen schon ein Nahtauftrenner dabei. Sollte er mal verloren gehen oder stumpf werden, kann ich euch den von Prym Love empfehlen. Er ist etwas größer und liegt gut in der Hand.

 

 


4. Verschiedene Nadeln für die Nähmaschine: Universal und Jersey/Ball Point in verschiedenen Stärken (generell gilt je dicker der Stoff desto dicker die Nadel)

Qualitätsnadeln in der Maschine machen einen großen Unterschied. Ob Organ, Schmetz oder Prym ist dabei egal (finde ich). Preislich geben sie sich nicht viel.

 

Wichtig ist, dass ihr regelmäßig die Nadel wechselt und immer eine Nadel passend zu Stoff wählt. Der Schliff der Spitze unterscheidet sich bei jeder Nadel, auch wenn das für das menschliche Auge so nicht sichtbar ist.

 

Viele Overlcok und Coverlock Maschinen laufen am besten mit SUK Nadeln.

 

 

 


5. Handnähnadeln und Sicherheitsnadeln

Zum Schließen von Wendeöffnungen oder auch manchmal zum Annähen von kleinen Verzierungen muss manchmal doch noch Hand angelegt werden. Nicht alles geht maschinell.

 

Sicherheitsnadeln braucht man immer wieder um Kordeln durch zu ziehen oder ähnliches.

 

 

 


6. Stecknadeln und/oder Stoffklammern (sehr praktisch vor allem bei Jersey)

Stecknadeln, wie diese mit Glaskopf sind sehr praktisch, da man auch mal drüber bügeln kann ohne, dass sie gleich schmelzen.

 

 

Also Stoffklammerns sind eine absolut geniale Erfindung. Die von Clover sind sehr langlebig und liegen besonders gut in der Hand.

 

 

 

 

 


7. Schneiderkreide, Markierstift, Bleistift und Kuli

Dieser Kreidestift ist eigentlich ein Kreideroller. Er ist nachfüllbar und kann mit verschiedenen Farben befüllt werden.

 

 

Ein Trickmarker zeichnet manchmal besser als ein Kreidestift.

 

 

Es gibt nichts schlimmeres als nicht schreibende Kulis, deshalb gibt es die bei mir immer in Hülle und Fülle und am liebsten bunt.

 

 

Für kleine Zeichnungen zwischendurch kann man immer einen Bleistift oder drei gebrauchen.

 

 

 

 

 


8. Gutes Nähgarn 

Madeira, Gütermann und Troja sind meine drei Favoriten. Die Farben sind toll und das Garn verzieht sich auch beim Waschen nicht. Die Maschinen laufen mit allen drei Marken top.

 

Trojalock ist mein bevorzugtes Garn für die Overlock.

 

 

 

 

 


9. Ein Bügeleisen

Das Mini Bügeleisen von Prym ist super für kleine Ecken.

 

 

Zusätzlich habe ich noch eine Bügelstation um Vlieseline aufzubügeln oder für größere Stoffe.

 

 


 

Das ist schon ziemlich umfangreich, aber wirklich wichtig um einen guten Start in dieses schöne Hobby zu bekommen.

 


Sonstiges Nähzubehör

 

Praktisch ist außerdem ein Rollschneider mit Matte und Lineal.

Und damit alles seine Ordnung hat auch ein Nähkästchen.

Ein Traum für jede Hobbyschneiderin ist dieses tolle Holzkästchen. 

 

 

Das mit Stoff bezogene Kästchen ist eine deutlich günstigere Alternative.

 

 

Das kleine Kästchen nutze ich für Nadeln und den ganzen Kleinkram.

 

 

 

 

Vlisofix, Vlieseline und Stickvlies sind unabdingbar wenn man Applikationen nähen möchte (wichtig immer Spiegelverkehrt auf malen).

Vliesofix, klebt von beiden Seiten, wenn es aufgebügelt wird.

 

 

Stylefix ist speziell für das Nähen produziertes doppelseitiges Klebeband. Damit lassen sich Webbänder und auch Reißverschlüsse einfacher nähen.

 

Der Ecken- und Kantenformer von Prym hilft einem beim Wenden von Taschen und anderem Kleinkram.

 

 


Stoffläden in der Umgebung

Gerne kaufe ich Stoffe direkt im Laden. Das Anfassen und fühlen der Stoffe ist inspirierend.

In Friedberg findet ihr das Königskind. David und Uli bieten eine ganz wundervolle Beratung.

In Bad Vilbel gibt es Das Knopfloch, ein süßer kleiner Laden mit einer schönen Auswahl an Zubehör und Stoffen.

In Frankfurt findet ihr mehrere Läden: Martino Stoffe, TOKO Kurzwaren und JP Stoffe.

In Nidderau Assenheim gibt es das Ecklädchen.

In Büdingen hat Finas Ideen einen tollen neuen Laden eröffnet.

In Oberursel ist der Stoffverkauf Weber.

Wenn ich mal Richtung Aschaffenburg komme, halte ich in der Nähwelt Flach und bei Hager Stoffe.

Also viele tolle Läden in denen ihr die Streichelstoffe kaufen könnt.

 

Online shoppe ich gerne über Amazon Marketplace bei verschiedenen Händlern und achte darauf Markenstoffe zu kaufen:

Lillestoff

 

 

Swafing

 

 

 

Eure Alex